Die echte Migräne ist seltener als der Spannungskopfschmerz. Sie kann bereits im Kindesalter auftreten. Als Migräne (zu dt.: halber Schädel) bezeichnet man anfallartige Kopfschmerzen, die wiederholt und meist halbseitig auftreten.

Sie gehen oft mit Übelkeit, Erbrechen, Flackern vor den Augen, Gesichtsfeldausfällen oder anderen neurologischen Fehlfunktionen einher. Setzt der typische Kopfschmerz ein, ist dieser stark, stechend oder pulsierend und häufig mit Licht- und Geräuschempfindlichkeit verbunden.

Bei einigen Migränepatienten wird ein Teil der Schmerzen durch Spannungskopfschmerzen mitverursacht. Ist dies der Fall, kann mit einer chiropraktischen Behandlung oft eine deutliche Verbesserung der Symptome erreicht werden. Ein weiterer Ansatz liegt in der Stimulierung peripherer Nerven und daraus resultierender Einflussnahme auf den Tonus (Spannung) der Wandmuskulatur der beteiligten Blutgefäße.