Die Druck- und Zugkräfte bei der Geburt wirken vor allem auf die obere Halswirbelsäule. Die hier verlaufenden Nerven beeinflussen den Vagusnerv, der Dreiviertel des Magen- Darmtraktes versorgt und von großer Bedeutung für die Verdauung ist.

Zahlreiche Beobachtungen haben gezeigt, dass bei Babys mit Verdauungsproblemen und Dreimonatskoliken mitunter Gelenkblockierungen in Wirbelsäule oder Becken vorliegen. Dasselbe gilt für Kinder und Schulkinder, die über Bauchweh oder Übelkeit ohne schulmedizinisch feststellbare Ursache klagen.

Die neurologischen Auswirkungen werden oft erst im Verlauf der Entwicklung des Kindes deutlich. Wenn es zu greifen, krabbeln, laufen oder sprechen lernt, treten Defizite auf. Insbesondere feinmotorische Tätigkeiten wie Schneiden, Basteln oder später das Schreiben fallen den betroffenen Kindern in der Regel deutlich schwerer als ihren gesunden Altersgenossen.